Einmal erheben, mehrfach auswerten

Petra Busswald, GF akaryon




Petra Busswald, GF von akaryon, hat mit ihrem Team das ESG-Cockpit entwickelt. Das Tool liefert die entsprechenden Daten für unterschiedliche Umwelt- und Nachhaltigkeits-Standards. Durch die Schnittstelle zu Let´s go for Zero kann für die Nutzer des ESG-Cockpits auf Wunsch nun auch der G0 KLIMA INDIKATOR generiert werden.

Sie haben ein ESG-Cockpit entwickelt, das auch für international agierende Unternehmen alle Anforderungen an die Berichterstattung erfüllt. Was ist das Besondere an Ihrem Tool?
Das Besondere ist der flexible Einsatz. Es ist nicht nur für ein starres Jahres-Reporting und nicht nur für einen bestimmten Standard entwickelt worden, sondern man kann im ESG-Cockpit z.B. auch eigene Indikatoren-Daten ergänzen. Dadurch ist es sowohl für sehr große und international agierende Unternehmen als auch für kleinere Unternehmen geeignet. Durch die Mitwachseigenschaft ist das Tool – gerade jetzt, wo so viel Neues daherkommt – offen für neue Anforderungen und daher sehr zukunftsorientiert. Wir haben nicht in Kästchen gedacht, sondern einen allgemein offenen Ansatz für Nachhaltigkeits-Management entwickelt.  

Die Datenerhebung ist eine Herausforderung. Wer im Unternehmen sollte für die Datenerhebung verantwortlich sein?
Laut unseren Erfahrungen sind das in den Unternehmen und Organisationen oft verschiedene Personen. Das Angenehme ist, dass man sich die umfangreiche Aufgabe der Datenerfassung teilen kann, dass genau die Personen, die am besten um die jeweiligen  Daten Bescheid wissen, diese Daten auch eingeben (oder importieren aus bestehenden Systemen) können. Das erspart viel internen Austausch und macht den ganzen Prozess einfacher. In kleineren Unternehmen ist meist nur eine Person mit der Datenerhebung betraut.

Gibt es von Ihrer Seite Unterstützung bei der Einführung?
Wenn ein Unternehmen Unterstützung möchte, bieten wir diese gerne an (z.B. Software-Schulung, Daten-Management), wir zwingen Unterstützung jedoch nicht auf. Einerseits sollte das ESG-Cockpit nach wenigen ersten Schritten selbsterklärend und einfach zu bedienen sein, andererseits gibt es auch oft Unterstützung von BeraterInnen.

Welche Vorteile sehen Sie bei der Kooperation mit LET´S GO FOR ZERO für Ihre Kunden?
Das Gute an Let´s go for Zero ist, dass hier ein Fokus bei der Treibhausgas-Reduktion gelegt wird, den man sich nicht selbst überlegen muss und der auf die ambitionierten österreichischen Vorgaben abzielt. Der wichtigste Vorteil für die Kunden ist, dass sie sich nur einmal mit der Datenerfassung und -eingabe beschäftigen müssen. Aus dem ESG-Cockpit werden über eine Schnittstelle alle relevanten Daten zu Let`s go for Zero überspielt, das macht für die Nutzer*innen Sinn. Einmal erheben, mehrfach auswerten.

 


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